Wichtiger Heimsieg im zweiten Spiel – SG Mittelbaden zeigt Kampfgeist
Am vergangenen Samstag stand für die Damen 2 der SG Mittelbaden ein wichtiger Heimspieltag auf dem Programm – und die Zielsetzung war klar: Punkte mussten her.
Im ersten Spiel ging es gegen Ötigheim, einen Gegner, der sich bereits in der Hinrunde als starke Mannschaft gezeigt hatte. Trotzdem gingen unsere Damen hochmotiviert ins Spiel. Mit nur sieben Spielerinnen im Kader war von Anfang an klar, dass jede alles geben musste. Und das taten sie auch: Die Kommunikation auf dem Feld stimmte, die Angriffe waren druckvoll, und immer wieder gelang es, in Führung zu gehen.
Die Partie entwickelte sich eng, doch in den entscheidenden Phasen hatte Ötigheim mit starken Aufschlägen die Oberhand. Vor allem in der Annahme taten wir uns in diesen Momenten schwer, wodurch Punkteserien zustande kamen. So mussten sich unsere Damen am Ende in drei Sätzen geschlagen geben (18:25, 22:25, 20:25). Trotz der Niederlage zeigte das Team eine gute Leistung und hielt lange dagegen.
Im zweiten Spiel gegen Kleinsteinbach wurde es dann richtig ernst. Allen war klar: Ein Sieg musste her, um sich vor dem Abstieg zu retten. Entsprechend kämpferisch gingen die Damen in die Partie. Es entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Punkt für Punkt wurde hart erarbeitet – ein echtes Hin und Her.
Die ersten beiden Sätze wurden geteilt (25:16, 20:25), bevor unsere Damen im dritten Satz erneut stark aufspielten und sich früh eine Führung erarbeiteten und den Satz gewannen (25:23). Doch die Damen aus Kleinsteinbach gaben nicht auf und erzwangen mit einem 23:25 im vierten Satz den Tiebreak.
Im entscheidenden fünften Satz mobilisierten unsere Damen die letzten Kräfte. Trotz schwerer Beine und der hohen Belastung durch die geringe Spielerzahl zeigte die SG Mittelbaden großen Kampfgeist und entschied den Satz mit 15:12 für sich. Endstand damit 3:2 – ein enorm wichtiger Sieg!
Am Ende des Tages stehen damit wichtige Punkte auf dem Konto. Besonders mit so wenigen Spielerinnen war die Belastung enorm – viele hatten praktisch acht Sätze in den Beinen, was deutlich zu spüren war.
Jetzt richtet sich der Blick nach vorne: In der letzten Spielwoche der Saison geht es am Samstag gegen Rastatt. Dort wollen unsere Damen noch einmal alles geben und weitere Punkte holen, um sich endgültig vor dem Abstieg zu sichern. Die Einstellung stimmt – jetzt heißt es, noch einmal gemeinsam alles reinwerfen.
Es spielten: Juliane Jourdan, Xenia Schefer, Marlene Winterberg, Line Hünerfeld, Lara Klein, Juliana Lorenz, Lisa Huck und Clarissa Däschner



